Kalk-Grundputz 30 kg/Sack

EUR 9,48

EUR 9,48

inkl. 19 % USt zzgl. Versandkosten

Art.Nr. HK009

Gewicht 30,00 KG

Lieferzeit 3-5 Werktage

Kalk-Grundputz 30 kg/Sack

Kalk-Grundputz 30 kg/Sack

Kalk-Grundputz

Produkt-Eckdaten

 

Körnung:1,8 mm
  
Verpackungseinheit:30 kg/Sack
Palette:35 Sack

Zusammensetzung

Der Kalk-Grundputz ist ein mineralischer Werktrockenmörtel der Mörtelgruppe P Ic

nach DIN 18557 und DIN 18550. Der Kalk-Grundputz setzt sich zusammen aus

natürlichem hydraulischen Kalk, Kalkstein- und Quarzsand sowie

einem geringen Zusatz von Cellulose. Der Kalk-Grundputz enthält keine synthetischen

Bindemittel, ist hoch diffusionsoffen (Diffusionswiderstandszahl 1 = 6)

sowie pilz- und schimmelwidrig.

Körnung: 1,8mm (weitere Körnungen siehe: Besondere Hinweise)

Anwendungsbereich

Kalk-Grundputz findet Verwendung als Grundputz für Innen (auch Feuchträume)

und Außen. Bei Außenanwendung beachten: Der Kalk-Grundputz ist nicht

hydrophobiert und nimmt Feuchte auf und gibt diese schnell wieder ab.

Kalk-Grundputz kann auf Mauerwerk aller Art sowie auf rau geschalten Beton,

Bimsbeton und Schüttbeton aufgetragen werden.

Bei stark saugendem Untergrund und bei sehr warmer Witterung muss ausreichend

vorgenässt werden (keine Aufbrennsperren verwenden!).

Gegebenenfalls muss der Putz nach dem Auftrag mit Wasser benetzt

werden. Betondecken sind mit dem Kalkhaftputz mit der Zahntraufel

vorzuziehen. Nach dessen ausreichender Erhärtung wird der Kalk-Grundputz in einer

Stärke von ca.10 mm angespritzt. Zu fliesende Flächen müssen mit dem Kalk-Zementputz verputzt werden.

Verarbeitung

Kalkgrundputz kann mit allen gängigen Putzmaschinen verarbeitet und in allen

gebräuchlichen Förderanlagen transportiert werden. Auf die

Bedienungsanleitung der Maschinenhersteller wird hingewiesen.

Bei Handverarbeitung den Sackinhalt mit ca. 8 l Wasser/Sack im

Freifallmischer, Zwangsmischer oder mit dem Rührquirl anmachen.

Die Putzstärke beträgt Außen 20 mm, Innen 15 mm.

Kalk-Grundputz wird nach dem Auftrag mit der Kartätsche plan gezogen.

Zimmerweise arbeiten. Die eventuell auftretende Sinterhaut entfernen.

Stellen mit erhöhter Auftragsstärke sowie Beton- oder überzogene

Styrodurflächen müssen vorgespritzt werden. Erst nach dem Ansteifen

fertigstellen.

Der fertige Putz soll mindestens 1 Tag/mm Auftragsstärke stehen,

bevor er mit Mineralfarbe (z.B. Kalk-Kaseinfarbe, Sumpfkalkfarbe) gestrichen oder mit einem mineralischen Deckputz versehen wird (z.B. Kalk-Feinputz, Kalk-Glätte). In

bestimmten Fällen (z.B. Überstärke, Altbau, ungünstige

Witterungsverhältnisse etc.) ist eine längere Standzeit notwendig.

Materialbedarf

Der Sackinhalt von 30 kg ergibt 19 l Nassmörtel und ist bei 20/15 mm

Auftragsstärke ausreichend für ca. 1,0/1,3 m², je nach Beschaffenheit

des Untergrunds. 

Besondere Hinweise

Zur Beurteilung und Vorbereitung des Putzgrunds sind die DIN 18350

und DIN V 18 550 zu beachten. Der Putzgrund muss saugfähig,

trocken und frei von Staub, Schalöl und anderen Trennmitteln sein.

Als Putzgrund ungeeignete Flächen (z. B. Holz- und Eisenteile,

glatter Beton, Stossfugen von Bauelementen, Rollladenkästen,

Leichtbauplatten u. a.) mit einem Putzträger überspannen und mit

einem Spritzbewurf versehen, oder mit alkalibeständigem Gewebe armieren.

Frischen Putz vor schneller Austrocknung schützen.

Die Luft- und/oder Objekttemperatur muss über 5° C liegen.

Bei Asphaltarbeiten für ausreichende Querbelüftung sorgen.

Auf Wunsch wird Kalk-Grundputz auch als Kalk-Grundputz grob (Korn ca. 4mm) und als

Kalk-Grundputz fein (Korn ca. 1 mm) hergestellt.

Kalk-Grundputz darf nur im Originalzustand ohne jegliche Beimischung

verwendet werden.

Lieferung

in Säcken zu je 30 kg, 35 Sack/Palette

lose im Silo – LKW

lose, im Werkscontainer

Lagerung

trocken, bei geschlossener Verpackung ca. 6 Monate 

Qualitätsüberwachung

Der Kalk-Grundputz wird laufend im Werklabor auf die Einhaltung seiner

Zusammensetzung und Eigenschaften überwacht.

Kennzeichnung

Xi, reizend

Sicherheitshinweise

Mörtel reagiert mit Feuchtigkeit stark alkalisch, deshalb Haut und

Augen schützen. Bei Berührung gründlich mit Wasser spülen. Bei Augenkontakt unverzüglich Arzt aufsuchen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei telefonischer oder schriftlicher Anfrage.

Diese Angaben beruhen auf unseren Erfahrungen und berücksichtigen nicht den jeweiligen Einzelfall. Aus den Hinweisen und Empfehlungen, können daher keine Schadensersatzansprüche hergeleitet werden.